LinuxPPC
Aus Machackers
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Linux auf dem PPC - MiniHowto für DualBoot
Linux-Distributionen gibt es für beinahe jede Plattform, natürlich auch für den PowerPC. Selbst der iPod bleibt nicht verschont.
Die Installation von Ubuntu Linux auf einem Pismo PowerBook neben einer bestehenden Installation von MacOSX gelingt viel zu leicht. Das erklärt auch, warum es fast keine Howtos dafür gibt.
Allerdings gelingt eine Installation nur auf einem etwas neueren Mac, die von CD booten können, wenn man die 'c'-Taste beim Starten gedrückt hält.
Partitionen
Ich gehe im folgenden davon aus, dass die Festplatte natürlich schon dementsprechend partitioniert war. Für die Linux-Installation benötigt man mind. drei Partitionen:
- swap
- yaboot NewWorld Partition (16 MB) (mehr dazu unten)
- ext3 für das System "/"
Installation
Um von der Installations-CD zu booten, hält man nach dem Starten des PowerBooks die "c" Taste gedrückt; es erscheint die freundliche Kommandozeile, in Farbe und bunt, die uns mit Hilfe des DebianInstallers das System installiert.
Spannend ist an dieser Stelle die Frage, wie man Linux ohne CDROM auf einem Pismo installiert. In meinem alten Dell-Notebook gibt es ja immerhin noch ein Diskettenlaufwerk, um eine Startdisk für eine Netzwerkinstallation zu booten.
Der Installer hat auf diesem Pismo hier alles erkannt: CD, Platte, Sound, Display, Ethernet und AirPort. Das Rechtesystem für Ubuntu ist dem von MacOSX ganz ähnlich: Systemeinstellungen werden mit "sudo" geändert. Der root-Account ist deaktiviert, der erste User ist in der Gruppe wheel und admin.
Nach der Installation und Neustart des Systems erscheint der yaboot-Bootloader. Dort kann man auswählen, welches System man starten will.
Linux will nicht booten
Erscheint der Bootloader nicht, weil man z.B. das SoftwareUpdate 10.3.9 eingespielt hat, muss man beim Start die Alt-Taste gedrückt halten. Dann wird es bunt, ein MacClassic-like Interface läßt einen zwischen OSX und Linux wählen (an der Festplatte ist sogar ein kleiner Tux dran).
Insgesamt denke ich, die Monokultur von Apple Maschinen erleichtert die Linux Installation erheblich. Gnome ist als Standardoberfläche sicher nicht so schick wie Apples Aqua, aber die Tools (u.a. für WLAN) können sich sehen lassen: man kann fast alle Systemeinstellungen ohne Kommandozeile ändern.
Fazit: et läuft.
