SubEthaEdit
Aus Machackers
SubEthaEdit (vormals Hydra) ist ein Texteditor mit einer eingebauten Funktion zum gleichzeitigen Bearbeiten eines Textdokuments durch mehrere Benutzer. SubEthaEdit wendet sich vor allem an Programmierer, ist aber auch als genereller Editor für einfache Textdateien verwendbar. Bis zur Version 2.2 kann das Programm kostenlos für nicht kommerzielle Zwecke genutzt werden.
Das Sharing eines Textdokuments kann einerseits (via Rendezvous) im lokalen Netzwerk oder über das Internet erfolgen. Dabei stellt ein Benutzer das Dokument im Netz bereit und andere Benutzer können sich dann zum Bearbeiten des Dokuments an dem Computer anmelden oder vom Eigentümer explizit eingeladen werden. Der Eigentümer des Dokuments muss dann jeden Benutzer das lesen und schreiben freigeben. Auf Wunsch kann der Zugang zum Dokument auch ohne explizite Erlaubnis freigegeben werden.
In einem Drawer erscheinen alle angemeldeten Benutzer, so dass jeder bearbeitende Benutzer jeden anderen Benutzer sehen kann. Jedem wird dabei dynamisch eine Farbe zugeteilt, mit der dann Änderungen an dem Dokument eingefärbt werden. So kann man leicht nachvollziehen, welcher Benutzer welche Änderung vorgenommen hat. Zusätzlich wird auch der Cursor jedes Benutzers (wieder mit der entsprechenden Farbe kodiert) dargestellt, so dass die Echtzeit-Bearbeitung für alle sehr nachvollziehbar graphisch dargestellt wird.
SubEthaEdit unterstützt Syntax Highlighting für eine ganze Reihe von Programmiersprachen und Konfigurationsdateien, Reguläre Ausdrücke und automatische Vervollständigung.
SubEthaEdit ist für den nicht-kommerziellen Einsatz kostenlos. Das Programm hat 2003 den von Apple auf der World Wide Developers Conference vergebenen Apple Design Award in der Kategorie "Best Mac OS X Student Product" gewonnen.
Technisches
SubEthaEdit installiert sich automatisch als Handler für URLs, die mit see: beginnen. Vor der Version 2.0 wurde noch hydra: benutzt. Eine vollständige URL sieht also z.B. so aus:
- see://foo.bar.com/document
SubEthaEdit akzeptiert Anfragen von außen auf den Ports 6942 bis 6951 (vorher 30729). Wenn man hinter einer Firewall steckt, muss man ggf. ein Port Forwarding einrichten, um von außen erreichbar zu sein.
